Baukultur

Baukultur – Historisches erhalten und in die Zukunft führen

HEG hat Respekt vor der gebauten Geschichte. Mit Know-How, Erfahrung und Fingerspitzengefühl trägt HEG dazu bei, das bedeutende Erbe der Baukultur für zukünftige Generationen zu erhalten.

Sanierung ehemalige Zeche Radbod in Hamm in Zusammenarbeit mit PASD Feldmeier Wrede Architekten BDA
Dipl.-Ing. Christoph Driller ist zertifizierter Tragwerksplaner in der Denkmalpflege (Propstei Johannesberg)
Die Maschinenhalle des LWL Industrie-Museums Zollern, an deren Sanierung HEG mitgearbeitet hat, ist mit ihren Jugendstil-Elementen das erste Industriegebäude, das als kulturelles Erbe geschützt wurde. Seit dieser Unterschutz-Stellung gibt es den Begriff Industriedenkmalpflege
Blick auf das Industrie-Denkmal Kokerei Hansa

Industrie-Denkmäler für die Zukunft erhalten

HEG gehörte zu den Pionieren der Ingenieurbüros, die sich im Zuge des Abbaus der Montanindustrie um den Erhalt der Industriedenkmale gekümmert haben. Zahlreiche Sanierungsprojekte auf der Kokerei Hansa in Dortmund und der Kokerei Zollverein in Essen sind inzwischen verwirklicht worden. Diese »Kathedralen der Industriekultur« sind herausragende Beispiele für die Ästhetik industrieller Architektur. Hier können Besucher von der Vergangenheit für die Zukunft lernen. Um den Umgang mit der gebauten Geschichte verantwortungsvoll und dem Gebäude entsprechend planen und umsetzen zu können, sind detaillierte Kenntnisse der verwendeten Baustoffe und Herstellungs-Techniken erforderlich. Der Bestand muss verstanden werden und zwar im Hinblick auf die Tragstruktur, die vorhanden Traglastreserven oder vorhandene Traglastüberschreitungen. Dadurch ist es möglich, die vorhandene Konstruktion zu verstärken oder kompatible Elemente hinzuzufügen ohne den Charakter des Gebäudes zu zerstören. Je nach Zielsetzung wird der Tragwerkseingriff eindeutig gezeigt, so dass dieser vom Bestand als neues Bauteil oder Verstärkung ablesbar ist.

Architektur mit Charakter einer neuen Nutzung zuführen

Herausragende Gebäude, die die jeweilige Zeit oder Nutzung repräsentieren werden unter Denkmalschutz gestellt. Die historischen Gebäude sind der Spiegel des jeweiligen Entstehungszeitraumes. Dies wird nicht nur in der äußeren Erscheinung der Gebäude sichtbar, sondern die Struktur und die verwendeten Materialien und Handwerkstechniken entsprechen der Zeit in denen die Gebäude entstanden. Auch nachträgliche Eingriffe und Umbauten sind Teil der Geschichte des Gebäudes, die bei der Sanierung oder bei einem Umbau, je nach Anforderung und Nutzung, erhalten oder aber auch zurückgenommen werden sollen. Wir von HEG haben Expertinnen und Experten, die genau wissen, wie Vorzüge historischer Gebäude, wie z.B. eine besondere Atmosphäre bzw. eine hohe Aufenthaltsqualität erhalten bleiben und historische Strukturen mit den Anforderungen heutiger und zukünftiger Nutzer in Einklang gebracht werden. Die Vorgaben des Denkmalschutzes sind uns bestens vertraut. Wir finden kreative Möglichkeiten, um trotz dieser Beschränkungen mit Respekt vor dem Bestand zukunftsweisende Funktions- und Wohngebäude zu realisieren.

Puccinihöfe, Berlin-Weißensee, Umbau einer denkmalgeschützten ehemaligen Gummiwarenfabrik zu Wohnungen, Kehrer Architekten und Schöne Architekten, Berlin, Tragwerksplanung: HEG, Visualisierung: Ticoncept 11
In Zusammenarbeit mit Pfeiffer Ellermann Preckel Architekten hat HEG das Kloster Dalheim aus dem 15. Jahrhundert behutsam saniert und durch Umbauten zum LWL Landesmuseum für Klosterkultur umgewandelt
Durch einen Brand zerstörte Decken des Klosters Dalheim wurden als Betondecken in Stäbchenschalung wiederhergestellt. Der Beton ist klar als Werk der Gegenwart zu erkennen, korrespondiert aber angenehm mit der Farbigkeit der Wandoberflächen

Projekte

Löschturmsanierung Kokerei Zollverein
Essen
Zeche Zollern II/IV
Dortmund